Bei allerbestem, goldenem Herbstwetter machten sich die NSF-Herren auf zum Spitzenspiel nach Lichterfelde. Die 3. Herren von Tusli begrüßte den NSF als Tabellenführer. Der NSF wollte als einzige noch ungeschlagene Mannschaft der Liga auch diese Serie halten. Direkt vom Spielbeginn an, wurde jedoch deutlich, dass TusLi nicht ohne Grund an der Tabellenspitze steht. Sehr schnelles Hockey mit wenigen Kontakten und agressives Pressing setzten die Neuköllner gleich von Beginn an stark unter Druck. So konnte TusLi bereits nach wenigen Mintuen in Führung gehen. Ein schnell in den Kreis gespielter Ball, wurde noch entscheidend ins Tor gelenkt. Der NSF wusste nicht so recht wie ihm geschieht und hatte Schwierigkeiten mit dem Tempo mitzukommen und die Ordnung zu halten. So war auch das 0:2 nur eine Frage der Zeit. Beim NSF konnte kaum der Ball gehalten werden, viel zu schnell musste aus der Vorwärtsbewegung sofort wieder eine Rückwärtsbewegung werden. Nach einer frühen Auszeit und einer Restrukturierung durch Vanessa, wurde das Spiel vom NSF zwar besser und dem Druck des Gegners konnte etwas mehr entgegengesetzt werden, allerdings konnte TusLi trotzdem noch durch einen sehr ansehnlichen Schuss in den Winkel mit der argentinischen Rückhand die Führung auf 3:0 zur Pause erhöhen.
Nach der Pause nahmen die NSF-Herren dann etwas stärker den Kampf an und verteidigten besser. Direkt nach Wiederanpfiff bot sich sogar eine Riesenchance auf den Anschlusstreffer, allerdings scheiterte ein namentlich nicht genannter französischer Spieler leider knapp und die AKtion wurde anschließend abgepfiffen. TusLi hielt den Druck nun nicht mehr ganz so hoch, so dass der Spielstand längere Zeit gehalten wurde. In der Schlussvietrelstunde drehte der Tabellenführer aus dem Südwesten dann aber noch einmal auf und erspielte sich zahlreiche Chancen. Nun ließ auch die Kondition nach, so dass leider auch noch das 0:4 und 0:5 fielen. Alles in allem mussten sich der NSF eingestehen klar die unterlegene Mannschaft zu sein. Zwar wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen, aber dafür konnte die Mannschaft einfach viel zu selten selber zu ihrem Spiel finden. Der NSF hatte wohl seine Ninja-Kräfte zu Hause vergessen. Egal, da hilft nur Mund abputzen und weitermachen, aber halt… das geht ja erst in 6 Monaten, denn mit diesem Spiel verabschiedeten sich die NSF-Herren in die Hallensaison, wo in der 2. Verbandsliga Heldentaten vollbracht werden sollen. Überwintert wird im Feld auf einem guten 3. Platz mit klarem Blick nach oben. Das haben wir vor allen unseren tollen Trainerinnen Vannesa und Wiebke zu verdanken, die auch heute wieder einen Super-Job gemacht haben und sehr viel Geduld mit dem Team haben. Heute gab es zwar eine Lehrstunde, aber alles in allem war es eine Hinrunde auf der sich sehr gut aufbauen lässt.