Damen gegen KHU

Am zweiten Spieltag ging es für uns Neuköllnerinnen nach Prenzlauer Berg, um gegen die Damen von Köpenick anzutreten. Treffen war ein bisschen früher – um Lina beim Pfeifen seelisch zu unterstützen. Daher konnten wir beobachten, dass die Gegebenheiten in der Halle rutschig sind (Eishockey quasi) und die Bälle am Springen (den Puck haben wir uns gespart). Nun gut, nützt ja nichts. Gleiche Bedingungen für alle Teams.

Das Spiel begann eigentlich ziemlich ruhig. Beide Teams checkten erstmal ab, was die anderen machen. Das erste Tor ließ auch nicht lange auf sich warten: Laura nutzte in der ersten Hälfte der ersten HZ die Chance, brachte den Ball zu Lina, die ihn ins Tor schoss. Erwartungsgemäß wollten die Köpenickerinnen ein Gegentor erzielen und eine Ecke in ein Tor verwandeln. Die Ecke konnten wir auch abwehren – leider mit dem Fuß, sodass die Gegnerinnen direkt eine zweite Ecke bekamen. Diese konnte ebenfalls abgewehrt werden. Noch in der gleichen HZ traf Laura dann durch einen direkten Schuss. Doch die Köpenickerinnen konterten und brachten den Ball in unser Tor: Die erste HZ endete mit einem 2:1.

In der kurzen Pause noch einige Erklärungen der Trainer und weiter ging es. Wieder blieb es zu Anfang relativ ruhig auf dem Platz, bis es eine Ecke für uns gab. Die war – zugegeben – ein bisschen improvisiert, aber klappte dennoch. Wir konnten auf 3:1 erhöhen. Auf diesem Ergebnis sollte man sich jedoch nicht ausruhen, denn im Hallenhockey ist ja bekanntlich alles möglich… Das dachten wohl auch die Köpenickerinnen und schossen daher das 3:2. Danach erzielte Wiebke noch einen Treffer. Sie stand genau da, wo man für einen Nachschuss stehen muss – gekonnt!

Unsere Abwehr war mit nur einer Auswechslerin vor Ort. Trotz der schmalen Besetzung funktionierte die Verteidigung dennoch gut, wie das Ergebnis zeigt. Alles in allem ein etwas unruhiges Spiel, v.a. am Ende der zweiten HZ. Die nächsten Trainingseinheiten werden wohl unter folgendem Motto stehen: Optimierung.

Wir danken den Köpenickerinnen für das Spiel, sind froh, dass es auf beiden Seiten keine Verletzungen gab und den Schiris, die zur späten Stunde da waren und ihr Bestes gaben (wir kennen das Problem).

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